Südostasien Reisen

Als digitaler Nomade nach Thailand

Die Welt zu bereisen, ist für viele eine absolute Traumvorstellung. Dabei stehen ihnen jedoch Beruf und Verpflichtungen im eigenen Zuhause im Weg. Einfach einmal gar nicht arbeiten und nur zu reisen, können sich die wenigsten leisten. Seit sich im Internet eine große Freelancergemeinschaft gebildet hat, gibt es jedoch einige Alternativen zum klassischen Bürojob. Als sogenannter „Digitaler Nomade“ arbeitet man nämlich nur mit einem Computer und kann dabei ortsunabhängig bleiben. So erkundet man die Welt und kann gleichzeitig Geld verdienen. Ein besonders beliebtes Land für digitale Nomaden ist Thailand. Warum das so ist und wie man sein neues Leben in Thailand startet, haben wir herausgefunden!

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Thailand – Ein facettenreiches Land

Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb sich viele Menschen dazu entschließen, nach Thailand auszuwandern. Die Lebenskosten sind verhältnismäßig sehr gering, weshalb es möglich ist, selbst mit einem geringen Einkommen gut über die Runden zu kommen. Dazu kommt das tropische Klima, das sowohl in der Trocken- als auch in der Regenzeit sehr warm ist, sowie der Anschluss zum türkis-blauen Meer. Es gibt viele verschiedene Orte, an denen sich große Expat-Communities gebildet haben. Wer das Großstadtleben sucht, ist in Bangkok genau richtig. Hier kann man sich bestens mit Englisch verständigen, was für Neuankömmlinge besonders wichtig ist. Auch Chang Mai hat einen starken Tourismus, weshalb man nicht nur auf viele andere digitale Nomaden trifft, sondern ähnliche Vorteile wie in Bangkok genießt. Die Menschen dort sich sehr aufgeschlossen für Zugereiste und freuen sich über den kulturellen Austausch. Wer am Meer leben will, kann sich Regionen wie Phuket oder Pattaya genauer ansehen. Hier findet man eine gute Mischung aus zwei Welten, denn durch den Tourismus habe diese Gebiete viele westliche Angebote – zum Beispiel bei der Auswahl der Restaurants – bieten aber trotzdem das thailändische Feeling. Abseits der Tourismusregionen wird es deutlich authentischer, besonders im Norden, der nicht nur ein gemäßigtes Klima hat, sondern auch landschaftlich wunderschön ist. Hier muss man sich jedoch auf einige Verständigungsprobleme einstellen und sollte einige Wörter auf Thai lernen.

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Digitaler Nomade – Was kann man arbeiten?

Für Freelancer gibt es zahlreiche Berufe im Online-Bereich. Hier wird oftmals mehr Wert gelegt auf die Projekte, die man in seinem Portfolio anbieten kann, als auf die eigene Ausbildung. Wer sich also in einem neuen Berufsfeld ausprobieren möchte, hat die Möglichkeit sich mit schlechter bezahlten Jobs erst einmal ein Portfolio aufzubauen, um später eine bessere Auswahl zu haben. Viele Freelancer starten mit dem Job als Übersetzer. Wer gerne und viel reist, hat oftmals sehr gute Englischkenntnisse und kann diese einsetzen, um in die eigene Muttersprache zu übersetzen. Übersetzungsjobs gibt es auf Plattformen wie Freelancer.de in großen Mengen und können ein guter Einstieg in das Leben als digitaler Nomade sein. Auch Content Writer sind immer gefragt. Sie schreiben Texte für verschiedene Bereiche im Internet. Dies kann z. B. für einen Blog oder ein Online-Magazin sein, aber auch die Inhalte auf einer Website betreffen. Wer gerne schreibt und über einen guten Stil verfügt, kann hier auch ein bisschen mehr verdienen. Natürlich ist auch der eigene Blog eine Möglichkeit, um sich sein Leben während dem Reisen zu leisten. Hier muss man jedoch damit rechnen, dass es relativ lange dauern kann, bis der Beruf lukrativ wird. Auch Streamer können während ihrer Arbeit reisen. Egal ob man seinen eigenen Vlog betreibt oder vor der Kamera Computerspiele spielt, solange die Ausrüstung ins Gepäck passt, spricht nichts dagegen. Es ist natürlich nicht einfach, Geld mit Videospiele vor einem Live-Publikum zu verdienen, aber Entertainer wie Arlie Shaban haben es geschafft. Der Pokerspieler hat seinen eigenen Channel auf Twitch. Wer wissen möchte, was man sonst noch alles als Freelancer machen kann, sollte einfach einmal einen Blick in eine Online-Jobbörse werfen.

Das passende Visum

Für Digitale Nomaden gibt es in Thailand mittlerweile ein Visum, dieses ist jedoch extrem schwer zu bekommen. Das sogenannte Smart Visa erlaubt Personen bis zu vier Jahre im Land zu bleiben und ist besonders für Startup-Gründer interessant. Die meisten Freelancer werden den schwierigen Voraussetzungen leider nicht gerecht. Anders sieht es jedoch bei dem 90-Tage-Visum aus. Das einfache Touristenvisum ist eine gute Möglichkeit, um eine lange Zeit in Thailand zu verbringen. Man muss zwar alle 3 Monate ausreisen, dies ist aber die perfekte Gelegenheit um andere Länder in Südostasien oder entfernteren Regionen zu bereisen. Und arbeiten kann man ja schließlich von überall!

Das Leben als digitaler Nomade hat viele Vorzüge. Man kann sich die Welt ansehen und dabei auf dem Laptop arbeiten, dazu hat man in Ländern wie Thailand ein deutlich günstigeres Preisniveau. So findet man deutlich einfacher eine gesunde Work-Life-Balance und kann sein Leben im tropischen Paradies richtig genießen.

Erreichbar

Duong Hoang Viet

Marketing und Inhaltsersteller at Asiatica Travel
Das Leben in einem Glanz, lassen Sie sich von meinen Beiträgen inspirieren!

Meine Email Adresse:
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