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Ist CBD-Öl gegen Epilepsie einsetzbar Welche Dosierung ist die richtige

Die Buchstabenkombination CBD ist eine Kurzform für Cannabidiol. Diese Substanz wird, ebenso wie THC, aus der Hanfnutzpflanze namens Cannabis sativa L. gewonnen. Verglichen mit Letzterem muss man einen erheblichen Unterschied hervorheben, da CBD nicht psychoaktiv ist und demzufolge keine Rauschzustände und auch keine Abhängigkeit hervorbringt. Dafür bringt es aber Hoffnung für Patienten, die unter Gebrechen leiden, die bisher mit den herkömmlichen Medikamenten noch nicht hinreichend behandelt werden konnten. CBDax ist auf die Bereitstellung solcher Produkte spezialisiert und verfügt über detaillierte Informationen dazu. Auch bei einigen Epilepsie-Arten wurden damit bereits gute Erfolge erzielt. Gerade Epileptiker müssen, trotz der permanenten Einnahme ihrer Medizin, mit Anfällen rechnen. Eine Epilepsie-Erkrankung ist oft chronisch-neurologisch. Im Hirn liegen viele Nervenzellen, die miteinander verknüpft sind und untereinander kommunizieren. Normalerweise arbeiten die Zellen gut abgestimmt, aber bei einem Epilepsie-Anfall kommt das natürliche Gleichgewicht durcheinander.

Warum kann CBD sich positiv auf Epilepsie auswirken?

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Das organische Präparat bringt eine Verbindung zu den Rezeptoren zustande, die nicht nur für das körpereigen Cannabinoid-System grundlegend sind, sondern auch die Konzentration von Calcium in den Nerven beeinflussen. Auch Hormonsysteme können so gesteuert werden.

Zwei unabdingbare Botenstoffe des menschlichen Körpers, auf die ebenfalls CBD Einfluss hat, heißen Adenosin und Serotonin. In Ergänzung dazu, ist es ein effektives Antioxidans, was bedeutet, dass es auch zur Bekämpunf freier Radikaler da ist, welche zu Zellveränderungen führen können. Soweit zu dem, was CBD eigentlich ausmacht. Anscheinend ist es in der Lage gleichfalls dafür sorgen, dass Krämpfe gelöst werden. Warum das so ist, ist zum Leidwesen vieler noch nicht hinreichend erforscht. Es liegen jedoch Studien vor, die belegen können, dass sich die Einnahme von CBD – teilweise auch kombiniert mit THC – bezüglich Anzahl und Heftigkeit epileptischer Anfälle gute Resultate erzielen kann.

Wie kann CBD gegen Epilepsie angewendet werden?

Wenn du mit deiner Therapie gegen die Epilepsie nicht zufrienden bist, ist CBD nicht als alleiniges Heilmittel einzusetzen, sondern als Ergänzung zu den standardisierten Therapiemaßnahmen, mit denen die breite Masse Vorlieb nehmen muss . So ist vor allem die Fähigkeit hervorzuheben, bei Erkrankten, bei denen die normalen Antiepileptika nicht ausreichend wirken, mit CBD bedeutende Effekte zu erzielen.

In Studien mit Kleinkindern, die an schweren Formen der Epilepsie litten – dem Lennox-Gastaut- und dem Dravet-Syndrom – konnte die Anfallshäufigkeit durch Cannabinoid um fast die Hälfte reduziert werden. Auch sie bekamen das Mittel kombiniert zu ihren herkömmlichen Arzneimitteln, und zwar in einer ziemlich hohen Dosierung.

Aktuell werden noch zu recht wenigen Epilepsie-Formen Forschungen zur Behandlung mit CBD betrieben, aber die Erfahrungen sprechen dafür, dass auch bei anderen Formen eine erfolgreiche Anwendung möglich ist. Allerdings geht es hier nicht immer um die alleinige Gabe von CBD, sondern auch um Kombinationspräparte mit THC.

Wer unter Epilepsie leidet und CBD ausprobieren möchte, der sollte dies immer nur nach ärztlicher Absprache tun. Bei bestimmten Arzneimitteln und auch Nahrungsergänzungsmitteln können nämlich Wechselwirkungen auftreten. Zudem sollte auch das richtige Maß mit dem Arzt abgesprochen werden und gegebenenfalls gemeinsam mit ihm angepasst werden.

Kann CBD auch bei Hunden mit Epilepsie eingesetzt werden?

Nicht nur für Kinder ist eine Therapie der Epilepsie-Erkrankung durch CBD bereits zugelassen, sondern auch Hunde können allem Anschein nach erfolgreich damit therapiert werden. Dazu gibt es auch eine aktuelle Versuchsreihe der  Colorado State University. Untersucht wurden die Effekte von Cannabidiol auf die Anzahl von Anfällen bei Hunden mit idiopathischer Epilepsie. Das Mittel wurde dabei als Öl über zwölf Wochen oral verabreicht. Allerdings wurden dabei, die vom Arzt verschriebenen, konventionellen Medikamente weiterhin gegeben. Die Besitzer der Vierbeiner berichteten, dass sich, während des Versuchszeitraums, die Anfallshäufigkeit um 33 Prozent reduzierte. Dabei traten keinerlei Nebenwirkungen auf.

Da CBD-Öl einen natürlichen Ursprung hat und unter 0,2 Prozent THC enthält, ist es für Hunde und Menschen ungefährlich und löst keinen Rausch aus. Die WHO beschreibt die Begleiterscheinungen, die dabei in Ausnahmefällen in Erscheinung treten können, als sehr leicht.

Wie sieht die richtige Dosierung von CBD-Öl bei Epilepsie aus?

Die wirksamste Einnahmemenge für CBD-Öl zu finden, kann kniffelig sein. Es gibt leider keine Angaben, die ohne Weitere auf jeden Menschen (und jedes Tier) übertragen werden können. Es gibt lediglich Empfehlungen, die dann jeder individuell für sich anpassen muss. So sollte die Verabreichung idealerweise auf dreimal täglich aufgeteilt werden. Zu Anfang sind drei bis vier Tropfen für jede Einnahme ein guter Richtwert. Sie sollten direkt unter die Zunge geträufelt und dort für zwei Minuten belassen werden, bevor man sie schluckt. So kann der Wirkstoff über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf aufgenommen werden.

Ist die Wirkung bei dieser Menge noch zu gering oder werden gar keine Veränderungen wahrgenommen, ist es ratsam, sich an die beste Dosis langsam heranzutasten. Manchmal können auch die eigentlichen Antiepileptika dank CBD herabgesetzt werden.

Wenn es auch viele positive Erfahrungsberichte gibt, so sind sie trotzdem keine Garantie dafür, dass CBD bei allen Erfolge erzielt. Es gibt leider auch immer wieder Anwender, die gar keinen Nutzen davon haben.

Duong Hoang Viet
Erreichbar
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